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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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16+ im Gespräch mit Sebastian Nafz, CEO Nafz Holzhaus GmbH

Diesmal bei 16+ Sebastian Nafz.Im Interview mit WirtschaftsKRAFT verrät der Jungunternehmer aus Horb, warum es bei ihm keine richtig schlechten Tage bei der Arbeit gibt und warum er am liebsten einmal Elon Musk, Arnold Schwarzenegger und Donald Trump treffen würde.
Sebastian Nafz, CEO Nafz Holzhaus GmbH. Foto: Nafz Holzhaus GmbH

20.09.2022

"Meine Vision ist es, die gesamte Baubranche ökologischer und nachhaltiger zu gestalten."
Sebastian Nafz, CEO Nafz Holzhaus GmbH

Vor rund 30 Jahren gründete Christoph Nafz, der Vater von Sebastian Nafz eine Zimmerei in Horb-Talheim. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Lukas gründete Sebastian im Jahr 2020 daraus die Nafz Holzhaus GmbH. Mittlerweile beschäftigen die engagierten Brüder mehr als 50 MitarbeiterInnen im Nafz-Team und haben im April 2022 einen weiteren Standort im Industriegebiet Heiligenfeld in Horb eröffnet. Das Unternehmen hat sich dem Bau von natürlichen und ökologischen Gebäuden verschrieben. Sebastian Nafz ist glücklich verheiratet und hat eine einjährige Tochter. Neben der Unternehmensgruppe ist die Familie sein ein und alles, wie er selbst sagt. Er hat gerne die Zügel in der Hand und liebt den Kontakt mit Kunden, InvestorInnen und PolitikerInnen. Ein Leitsatz, der ihn bereits sein ganzes Leben lang schon begleitet, stammt von Albert Einstein: „Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern.“

1.Wann stehen Sie in der Regel morgens auf?

Montag bis Samstag stehe ich um 5.00 Uhr auf. Sonntags ist Familienzeit, da läuft es immer ganz entspannt und individuell

2. Sind Sie ein Frühstückstyp und falls ja, was geht immer?

An den sechs Arbeitstagen von Montag bis Samstag esse ich frühestens um 12.00 Uhr die erste Mahlzeit und dann meist etwas leichtes und gesundes, um das sogenannte Mittagsloch zu vermeiden. Sonntags gibt es nach dem Ausschlafen gemeinsam mit meiner Familie ein ausgewogenes und großes Frühstück.

3. Was ist Ihr Lieblings Büro-Outfit?

Gerne trage ich eine dunkle Jeans und dazu ein lockeres Hemd mit schicken Turnschuhen. An manchen Tagen gehört auch das sportliche Sakko dazu. Vor einiger Zeit habe ich mir nach Erreichen eines bestimmten Ziels meine erste Rolex gegönnt. Diese erinnert mich täglich, wie wertvoll meine Zeit ist!

4. Der erste Klick am Morgen, gilt welcher Seite?

Meiner Kalenderübersicht, um alle für den Tag anstehenden Termine und To-Do’s nochmal in die Präsenz zu bringen.

5. Zu welcher Tageszeit sind Sie am produktivsten?

Früh morgens und samstags – meist immer dann, wenn ich konzentriert und ungestört Themen abarbeiten kann

6. Fixer Arbeitsplatz oder Smart Office?

Wir haben beides im Unternehmen. Für mich persönlich ist es allerdings wichtig meinen eigenen festen Arbeitsplatz zu haben. Das ist ein großes, ruhig gelegenes und modern eingerichtetes Büro. Dort sind mein Bruder und ich gemeinsam sehr produktiv .

7. Digital Tools gibt es viele, welches ist Ihr Favorit?

Eindeutig Pipedrive, hier führen wir alle unsere Kunden durch den Vertriebsprozess.

8. Wer war / ist für Sie ein Vorbild?

Mein größtes Vorbild ist Sebastian Nafz in 2030 😊.

9. Die beste Strategie gegen unproduktive Meetings?

Nicht schwätzen, sondern machen! Immer mit dabei der BLABLA Button.

10. Wie überleben Sie einen richtig schlechten Tag im Büro?

Würde es richtig schlechte Tage geben, dann würde ich mir ernsthaft über meinen Job, unsere Vision und unsere Unternehmen Gedanken machen. Es gibt nur sehr gute und gute Tage. Wenn ein Tag mal nicht wie geplant verläuft, fokussiere ich mich auf meine großen Ziele und arbeite hart daran, diese zu erreichen. Denn am Ende ist nur entscheidend, wer an sich und seine Träume glaubt und immer dranbleibt!

11. Was inspiriert Sie?

Was man alles erreichen kann, wenn man es selbst möchte und motiviert anpackt!

12. Beruf und Familie lässt sich gut vereinbaren? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Als CEO eines der schnellst wachsenden Unternehmen in Deutschland, ist es nicht immer einfach alle Bälle hochzuhalten. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass Beides gut miteinander harmonieren kann. Man hat IMMER Zeit für die Dinge, die einem wichtig sind und dazu gehört bei mir die Familie, meine morgendliche Sporteinheit und das Business.

13. Was ist Ihnen mal gehörig misslungen?

Erfolg und Misserfolg sind auf derselben Medaille und gehören zusammen. Oft sieht es nach außen so aus, als ob die Menschen vermeintlich über Nacht erfolgreich wurden, dabei wird allerdings oft übersehen, wie viele Nächte sie durchgearbeitet haben, bis diese eine Nacht kam – also sprich es misslingen viele Dinge, die werden akzeptiert und aufgearbeitet sodass Sie mir und dem ganzen Unternehmen nicht mehr passieren und dann geht es weiter mit positiven Dingen und dem Fokus auf die Ziele.

14. Lieblingsfilm?

The Founder.

15. Wen würden Sie gerne einmal treffen und was würden Sie dann gerne mit dieser Person diskutieren?

Da kann ich mich nicht auf eine Persönlichkeit festlegen 😊 Arnold Schwarzenegger, Donald Trump, Elon Musk.

Mit den Dreien würde ich gerne über ihre härtesten Tage sprechen, wie sie wieder „aufgestanden“ sind, was sie am Ende aus diesen Rückschlägen und Niederlagen gelernt haben und was sie mir in meinen jungen Jahren unbedingt für die Zukunft mitgeben würden.

16. Was wollten Sie als Kind werden?

Ich wollte Zimmerer werden und Häuser bauen. Auf dem Dach stehen und hart mit den Händen arbeiten, das wollte ich. Heute ist es nicht viel anders. Aus Dach wurde Büro und aus Händen wurde Kopf. „Im Büro mit dem Kopf hart an den Zielen arbeiten“

Angenommen Sie treffen auf eine fremde Person, die sie besser kennt, als Sie sich selbst, fänden Sie das spannend oder gruselig?

Spannend! Egal wie alt wir sind und was wir schon alles gemeistert haben, man lernt nie aus. Selbstreflektion begleitet mich bei meinem täglichen Tun.

Sicherlich wäre es interessant diese Person, mit Ihren Gedanken über mich, kennenzulernen. Wenn sie mich besser kennt, als ich mich selbst, kann die Zukunft ja nur noch besser werden 😊

Das Interview führte Tanja Meckler.

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