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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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"Pforzheimer Wirtschaftspreis gleicht einem Familientreffen"

Der 27. Oktober 2022 dürfte bei vielen Unternehmerpersönlichkeiten aus Pforzheim und der Region bereits fett markiert sein. Denn an diesem Abend wird der Pforzheimer Wirtschaftspreis bereits zum neunten Mal verliehen. Für Initiator und WSP-Direktor Oliver Reitz gleicht die glanzvolle Veranstaltung einem großen Familientreffen der heimischen Wirtschaft. Im Interview sprach er u.a über den renommierten Festredner Prof. Dr. Stefan Bratzel, ein brandaktuelles Thema, das die Region bewegt, und über Krawatten binden.
Oliver Reitz, WSP-Direktor. Er initiierte 2013 den Pforzheimer Wirtschaftspreis. Foto: ©Richard Wesner

29.09.2022

„Der 'Pforzheimer Wirtschaftspreis' ist für mich wie ein großes Familientreffen, bei dem unsere Unternehmen branchenübergreifend zusammenkommen. Wir können nur jeweils drei Unternehmen auszeichnen, aber allen Anwesenden möchten wir mit diesem glanzvollen Abend gerne und herzlich DANKE sagen."
Oliver Reitz, WSP-Direktor

Am 27.10. 2022 ist es wieder soweit: der Pforzheimer Wirtschaftspreis wird bereits zum neunten Mal an Unternehmerpersönlichkeiten in insgesamt drei Kategorien verliehen. Veranstalter ist der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit Direktor Oliver Reitz an der Spitze. Der von Reitz 2013 initiierte Pforzheimer Wirtschaftspreis, strahlt inzwischen weit über die Region hinaus. Hervorgehoben werden soll vor allem die Vielfalt und die Leistungsfähigkeit der hiesigen Unternehmen. Denn schlussendlich sind sie es, die mit ihren Investitionen und Innovationen das wirtschaftliche Leben in der Region prägen.

WSP-Direktor Oliver Reitz beim Pforzheimer Wirtschaftspreis 2021. Foto: ©Markus Born Fotodesign

WirtschaftsKRAFT: Der Pforzheimer Wirtschaftspreis verspricht auch in diesem Jahr ein glanzvolles Ereignis zu werden. Warum genau?

WSP-Chef Oliver Reitz: Die Preisverleihung findet dieses Jahr bereits zum neuntem Mal statt. Wir können also von einer etablierten Veranstaltung sprechen. Dennoch haben wir das Format in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und mussten es im letzten Jahr sogar den Vorgaben der Corona-Verordnung anpassen. Selbstverständlich haben wir es uns auch in diesem Jahr zum Ziel gemacht, unseren Gäste aus der heimischen Wirtschaft mit einem glanzvollen Abend eine Freude zu machen und vor allem „Danke“ zu sagen. Dafür sorgen neben der Preisverleihung auch ein Gala-Dinner sowie Musik von Noah Fischer, der unter anderem durch das Panikorchester von Udo Lindenberg bekannt ist. 

WirtschaftsKRAFT: Was können Sie uns über die Jurysitzung verraten?

WSP-Chef Oliver Reitz: Mitte Juli fand die Jurysitzung mit Oberbürgermeister Peter Boch, dem Leiter unseres WSP-Geschäftsbereiches Wirtschaftsförderung, Markus Epple, Vertretern von IHK, Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit, Sparkasse und Volksbank sowie meiner Person statt. Wer in diesem Jahr die Preise erhält, bleibt wieder ein gut gehütetes Geheimnis. Ich kann aber verraten, dass sich die Jury noch nie so einig war wie in diesem Jahr. Innerhalb weniger Minuten hatten wir entschieden und in allen drei Kategorien eine in meinen Augen einmal mehr sehr gute Wahl getroffen.

WirtschaftsKRAFT: Die Festrede wird in diesem Jahr Prof. Dr. Stefan Bratzel übernehmen. Warum ist er für diesen Abend genau der richtige Mann?

WSP-Chef Oliver Reitz: Professor Bratzel ist nicht nur ein angesehener Wissenschaftler und ein Experte, den viele aus den Medien kennen, sondern kennt auch die Perspektive der Industrie.

Nach seinem Studium der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und der anschließenden Promotion durchlief er verschiedene Stationen in bedeutenden Wirtschaftsunternehmen, u. a. bei der Automobilmarke „smart“. Seit vielen Jahren ist Bratzel ein profilierter Branchenkenner und gehört zu den in den Medien meistzitierten Experten der Automobilwirtschaft in Deutschland. Wir sind uns sicher, dass er unseren Gästen spannende Impulse im Rahmen seiner Festrede liefern wird.

WirtschaftsKRAFT: In diesem Jahr steht das Thema „Zukunftstrends der Automobilindustrie“ im Mittelpunkt, warum haben Sie diesen Themenschwerpunkt gewählt?

WSP-Chef Oliver Reitz: Über Jahrzehnte hinweg zählte die Automobilindustrie als Erfolgs- und Wachstumsgarant der deutschen Wirtschaft. Seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass sich die gesamte Branche in einem historischen Umbruch befindet. Und gerade in Deutschland birgt dieses Thema besondere Brisanz für die ansässige Industrie, aber auch für die Zulieferbetriebe. Unser Festredner befasst sich in seinen Forschungen mit den Erfolgs- und Überlebensbedingungen von Automobilherstellern und Zulieferern sowie den Zukunftsfragen der Mobilität. Auf der Grundlage empirischer Studien durchleuchtet er die Innovationstrends der Automobilbranche sowie die Geschäftsmodelle großer IT-Konzerne und leitet daraus Thesen zur (Auto-)Mobilität der Zukunft ab. Da zahlreiche unserer ansässigen Unternehmen Zulieferer der großen Automobilkonzerne sind, greifen wir damit ein auch und gerade für den Wirtschaftsraum Pforzheim aktuelles und wichtiges Thema auf.

WirtschaftsKRAFT: Haben Sie sich schon Gedanken über das Outfit gemacht, dass Sie zu diesem Event tragen werden?

WSP-Chef Oliver Reitz: Der Dresscode lautet: business formal / elegant. Ich werde also auf einen schicken Anzug zurückgreifen. Und auch das Binden einer Krawatte habe ich nicht verlernt, auch wenn Krawatten seit geraumer Zeit allgemein ja etwas weniger verbreitet sind.

WirtschaftsKRAFT: Worauf freuen Sie sich besonders?

WSP-Chef Oliver Reitz: Ich freue mich auf einen unterhaltsamen Abend mit einer spannenden Preisverleihung, stimmungsvoller und mitreißender Musik und insbesondere auf den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der heimischen Wirtschaft. Fast ist es so wie eine große Familie, die einmal im Jahr zusammenkommt.

Das Interview führte Tanja Meckler.

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